„Die Mannschaft hat sich dieses Wochenende wirklich gut präsentiert und alles gegeben. Da können wir uns keinen Vorwurf machen. Letztendlich hat es aber leider nicht gereicht, “ so Adrian Klosek sonntagabends am Ende eines kräftezehrenden Doppelspieltags. Trotz allem steht fest: die TSG Heilbronn wird die Saison auf einem direkten Abstiegsplatz beenden. Die 9:5-Niederlage in Freiburg besiegelte dies. In knapp vier Stunden Spielzeit erlebten die zahlreichen Zuschauer eine enge Partie. Dabei war der Start alles andere als gelungen.

Als „Wochenende der Wahrheit“ könnte man den anstehenden Doppelspieltag für die Regionalliga-Herren der TSG Heilbronn bezeichnen. Die Mannschaft steht mit dem Rücken zur Wand. Um die Minimalchance auf den Relegationsplatz zu wahren darf man höchstens einen Punkt liegen lassen. Das Team muss also mindestens ein Unentschieden und einen Sieg holen. Keine leichte Aufgabe - der Druck ist immens.

Zwei Niederlagen und trotzdem zufriedene Gesichter. Das war am vergangenen Wochenende in der Schuttrainhalle der Fall. „Dass es gegen diese zwei Gegner schwierig werden würde war klar, aber wir haben unser Bestes gegeben und uns gut präsentiert“, befand Mannschaftskapitän Adrian Klosek im Anschluss an die 9:2-Niederlage gegen den VfR Birkmannsweiler.Tags zuvor war die TSG Heilbronn bereits dem vorzeitigen Meister und damit Aufsteiger in die 3.Bundesliga TV Leiselheim mit 9:1 unterlegen.

Für das kommende Wochenende darf man sich in Heilbronn auf hochklassiges Tischtennis freuen. Gleich zweimal wird die Regionalliga-Mannschaft der TSG von ihren Gegnern aus Leiselheim und Birkmannsweiler gefordert werden. Den Anfang macht die Begegnung gegen den TV Leiselheim am Samstagabend. Die Wormser hielten sich am vergangenen Spieltag gegen die direkten Konkurrenten schadlos und konnten somit die vorzeitige Meisterschaft und den damit verbunden Aufstieg in die 3.Bundesliga perfekt machen.

Eine schwache Vorstellung bot die 1.Herrenmannschaft beim Gastspiel in Staig. Ersatzgeschwächt unterlag man gegen den in Bestbesetzung angetretenen Kontrahenten aus der Ulmer Umgebung deutlich mit 9:0. Es war bereits die dritte Partie in Folge, in der die TSG völlig chancenlos war. Lediglich Petr Husnik konnte in seinem Einzel gegen Dmitrij Mazunov für Spannung sorgen. Doch auch er verpasste es den Ehrenpunkt zu holen und verlor denkbar knapp im Entscheidungssatz mit 11:9. In den sonstigen Partien, die Doppel eingeschlossen, waren die Heilbronner klar unterlegen.

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